In Brilon entdeckten LWL-Archäologen die Fundamente mehrerer Häuser aus dem 13. bis 19. Jahrhundert
Bei Grabungen im Rahmen eines Bauvorhabens an der Königstraße in Brilon (Hochsauerlandkreis) stießen Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) auf vier unterschiedliche Bauten: einen Eiskeller, einen Brunnen und die Fundamente zweier Häuser. Sie datieren vom 13. bis ins 19. Jahrhundert und geben Hinweise auf die Besiedlungsgeschichte der Stadt Brilon.

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Innenaufnahme Gewölbekeller
Die geplante Erweiterung des Rottenburger Rathauses gab Anlass zu einer baubegleitenden archäologischen Ausgrabung am terrassierten Steilhang zur Oberen Gasse hin. Trotz der kurzen Grabungsdauer vom 24. Mai bis 19. Juni 2017 und schwierigen Arbeitsbedingungen können sich die Ergebnisse sehen lassen.

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Slawische Siedlungsgruben
Bei Ausgrabungen im Zuge des Neubaus der Ortsumfahrung östlich des Zeitzer Ortsteils Theißen (Burgenlandkreis) wurden die Überreste einer ländlichen mittelslawischen Siedlung des 8.-10. Jh. und Siedlungsbefunde aus der Eisenzeit freigelegt. Die ältesten Befunde sind eine Hockerbestattung aus dem Endneolithikum und eine glockenbecherzeitliche umgebettete Bestattung.

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Das Stierspiel-Fresko im minoischen Palast von Knossos
Die minoische Zivilisation und ihr Gegenstück auf dem griechischen Festland, die mykenische Zivilisation, waren Europas erste schriftführenden Gesellschaften und die kulturellen Vorfahren des klassischen Griechenlands. Eine kürzlich in Nature publizierte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Minoer nicht kurze Zeit zuvor aus einer fortschrittlichen, entfernt gelegenen Zivilisation einwanderten, sondern tief in der Ägäis verwurzelt sind.

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Wissenschaftler lösen ein kontrovers diskutiertes Problem der Technikgeschichte / Kupferschlacke aus Çatalhöyük ist Zufallsprodukt
Wann und wo haben Menschen die Metallverarbeitung erfunden? Eine Antwort auf diese lange diskutierte Frage der Technikgeschichte haben jetzt Wissenschaftler der Universität Heidelberg gemeinsam mit Forschern aus London und Cambridge (Großbritannien) gefunden: Danach hat die Metallurgie keineswegs nur einen Ursprung, sondern hat sich vermutlich an verschiedenen Orten in etwa gleichzeitig entwickelt. Zu dieser Einschätzung kommen die Experten, nachdem sie den 8.500 Jahre alten Fund von Kupferschlacke in der steinzeitlichen Siedlung Çatalhöyük in Vorderasien erneut untersucht und dabei auch die chemische Zusammensetzung anderer Artefakte aus Kupfer analysiert haben.

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Fund eines prähistorischen menschlichen Skeletts in der Chan-Hol-Höhle bei Tulúm
Ein auf der Halbinsel Yukatan in Südmexiko entdecktes prähistorisches menschliches Skelett ist mindestens 13.000 Jahre alt und stammt aller Voraussicht nach aus einer Kaltperiode am Ende der letzten Eiszeit, dem späten Pleistozän. Ein deutsch-mexikanisches Forscherteam unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Stinnesbeck und Arturo González González hat das fossile Skelett datiert, basierend auf einem Tropfstein, der auf dem Hüftknochen gewachsen war.

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Blockbergung eisenzeitliche Graburne
Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben in Herford-Eickum einen interessanten Fund gemacht: Im Rahmen von Umbauarbeiten für ein Umspannwerk stießen sie auf Brandgräber aus der vorrömischen Eisenzeit sowie auf ein Relikt aus der ausgehenden Bronzezeit. Die näheren Untersuchungen dauern an.

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