Im Besitz der Abteilung Ägyptologie der Universität zu Köln befindet sich ein einzigartiger Papyrus. Das altägyptische Totenbuch der »lah-tes-nacht« (Papyrus Coloniensis 10207) ist mit einer Länge von 23,5 Metern der längste altägyptische Papyrus in Deutschland. In einer Modellprojektförderung soll nun eine neue modellhafte Lagerungstechnik für den wertvollen Riesenpapyrus zu entwickelt werden, um das gut 2.500 Jahre alte Schriftstück nachhaltig vor dem Zerfall sichern.

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Stein von Rosetta (Ausschnitt mit demotischer Schrift)
Hieroglyphen sind die bekanntesten altägyptischen Schriftzeichen – aber hat man diese auch für das Schreiben von Einkaufslisten, Mietverträgen oder Literaturwerken verwendet? Nein! Dafür gab es kursive Schriften, die viel schneller zu schreiben waren. Eine davon heißt Demotisch. Diese Schrift ist schwer zu entziffern durch die recht individuellen Handschriften. Sie wurde von ca. 700 v. Chr. bis 500 v. Chr. gesprochen und geschrieben. Vom 4. bis 8. September treffen sich Experten aus aller Welt in Leipzig, um die aktuelle Forschung zu dieser antiken Handschrift vorzustellen.

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Luftbuild Bornhöck-Grabung Ergebnisse der Forschungs- und Lehrgrabung am Großgrabhügel »Bornhöck« vorgestellt
Zur Errichtung des frühbronzezeitlichen Fürstengrabes mussten Steine und Erdreich in zahlreichen Wagenladungen herangeschafft werden. Die Spuren der von Rindern gezogenen Wagen konnten die Archäologen des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt in der diesjährigen Grabungskampagne erstmals so genau dokumentieren, dass sich die Spurbreite der bronzezeitlichen Gefährte exakt ermitteln ließ: sie betrug 1,2 m.

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Verleihung des Wissam Al Kafaa Al Fikria-Orden an Jean-Jacques Hublin (m.) durch König Mohamed VI von Marokko (r.)
Jean-Jacques Hublin, Direktor der Abteilung für Humanevolution am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, wurde am 30. Juli 2017 im Rahmen des Thronfestes (Fête du Trône) von König Mohamed VI von Marokko als einem von drei Preisträgern der Wissam Al Kafaa Al Fikria-Orden verliehen. Diese höchste marokkanische Auszeichnung im Bereich Kultur und Wissenschaft würdigt Hublins Forschungsarbeit im Bereich der Paläoanthropologie und seine neuesten Erkenntnisse zum Ursprung unserer Art Homo sapiens.

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Ausgrabung eines mittelalterlichen Gehöftes
In Velen-Ramsdorf (Kreis Borken) haben Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) bei Ausgrabungen im Vorfeld von Bauarbeiten Reste von Häusern aus dem Mittelalter entdeckt. Auf einer Fläche von 1.500 Quadratmetern standen auf dem geplanten Neubaugebiet einst drei Holzbauten, die zu einem bäuerlichen Gehöft gehörten.

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Dr. Wolfgang David
Die Suche nach einem Direktor für das Archäologische Museum Frankfurt ist abgeschlossen. Dr. Wolfgang David übernimmt die Leitung des Museums zum 1. Januar 2018. Er tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Egon Wamers an. Der 56-jährige Archäologe ist derzeit Leiter des “kelten römer museums manching”, zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

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Schädel wird mit Feuersteinmesser bearbeitet (fiktive Collage) Anthropologen des Deutschen Archäologischen Instituts entdecken rituelle Ritzungen an 11.000 Jahre alten menschlichen Schädeln
Was taten die Menschen vor 11.000 Jahren in den Steinkreisen zwischen den riesigen T-Pfeilern in Göbekli Tepe? Warum ritzten sie mit Feuerstein tiefe Spuren in die Schädel ihrer Vorfahren oder Feinde? Die Deutung des steinzeitlichen Kultplatzes Göbekli Tepe in der Südost-Türkei beschäftigt die Wissenschaft seit Jahrzehnten. Die monumentalen Anlagen mit ihren großartigen Tierornamenten weisen auch Darstellungen geköpfter Menschen auf, die auf eine Nutzung des Platzes im Rahmen von rituellen Handlungen deuten. Fragmente menschlicher Schädel, die im Bereich der Anlagen gefunden wurden, geben erste Hinweise auf einen neuartigen Totenkult.

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Zehenprothese einer Frauenbestattung aus dem thebanischen Grab TT95
Sie dürfte zu den ältesten Prothesen der Menschheitsgeschichte gehören: Ägyptologen der Universität Basel und weitere Spezialisten haben einen künstlichen grossen Zeh aus Holz neu untersucht. Das Fundstück ist fast 3000 Jahre alt und stammt aus einer Frauenbestattung aus der Nekropole von Sheikh ´Abd el-Qurna bei Luxor. Das Gebiet wird derzeit mit modernsten Methoden erforscht.

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